Kriegsanleihen

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WarBonds ver04.png

Kriegsanleihen werden von Reto Moto herausgegeben, als eine Möglichkeit für Fans und treue Spieler das Spiel finanziell zu unterstützen. Währenddessen bekommen auch die Spieler einen nützlichen Anteil für deren Beitrag zurück.

Kriegsanleihen im Spiel funktionieren genauso wie historische Kriegsanleihen, welche von der Regierung in Krisenzeiten an die Bevölkerung verkauft wurden. Wenn große Nationen zusammenstoßen, brauchen sie eine der wichtigsten Ressourcen für den Krieg, nämlich Geld.

Die US-Regierung brachte ihre Kriegsanleihen heraus um die Kriegsmaschinerie zu finanzieren. Präsident Rosevelt kaufte die erste Serie der E Anleihen, welche nur schriftlich? registriert wurden und nicht auf andere übertragbar waren. (wikipedia:Series E bond).

Deutschland stellte im zweiten Weltkrieg keine Kriegsanleihen für die Öffentlichkeit. In 1914, mit dem Begin des ersten Weltkriegs, versuchte Deutschland mit einem großen Kredit von der Wallstreet mitzuschwimmen und mit verschiedenen Bindungen, wie auch die öffentliche Kriegsanleihe, die Kriegsanstrengungen zu finanzieren. Während diese bis zu 100 Milliarden Mark erreichten, konnten sie nur zwei Drittel der Gesamtkosten des Krieges decken. Wegen der hohen Reparationszahlungen, welche von den Siegermächten an Deutschland verhängt wurden. Dadurch wurde die Regierung stark geschwächt und kam es auch zum zweiten Weltkrieg. Diese Reparationszahlungen waren nötig um die eigenen Zinsen der Kriegsanleihen aufrecht zu erhalten (etwa 132 Milliarde Mark entsprechen etwa 442 Millarden heutigen US-Dollars). Letztendlich bezahlte Deutschland seine Schulden des ersten Weltkriegs bis 2010.

(Billion (englisch) = Millarde (deutsch)?)

Um weitere Fehlschläge zu vermeiden (wie es sehr wahrscheinlich in Deutschlands Aussenpolitik der 30er war), welche auch Unsicherheiten über die Stärke des Landes bringen konnten, leihte sich Deutschland direkt von inländischen Banken Geld. Durch die Nutzung von kurzzeitigen Kriegsanleihen als Sicherheit, brachten 40 Millionen Bank- und Investmentkonten heimlich Geld an das deutsche Reich um eine kontinuierliche Geldversorgung zu gewährleisten.


Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


  • Beispiel 1
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Der Kaufpreis beträgt 39500 Gold. Jeden Monat bringt die Anleihe 3200 Gold Zinsen, welche sich aus dem Wert 40.000 mal 0,08 berechnen. Nach 6 Monaten hat man 19.200 Gold durch Zinsen bekommen und da der Wert der Anleihe 40.000 Gold beträgt, bringt auch dieser Verkauf noch zusätzlich 500 Gold. Dies führt zu dem Gesamtwert/-gewinn der Anleihe von 19.700 Gold.


  • Beispiel 2
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Der Kaufpreis beträgt 1.100 Gold. Jeden Monat bringt die Anleihe 60 Gold Zinsen, welche sich aus dem Wert 1.000 mal 0,06 berechnen. Nach 6 Monaten hat man 360 Gold durch Zinsen bekommen und da der Wert der Anleihe nur 1.000 Gold beträgt, werden von dem Gewinn der Zinsen 100 Gold abgezogen. Dadurch bekommt diese Anleihe einen Gesamtwert/-gewinn von 260 Gold.


  • Beispiel 3
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Der Kaufpreis beträgt 495 Gold. Jeden Monat bringt die Anleihe 5 Gold Zinsen, welche sich aus dem Wert 500 mal 0,01 berechnen. Nach 6 Monaten hat man 30 Gold durch Zinsen bekommen und da der Wert der Anleihe 500 Gold beträgt, bringt auch dieser Verkauf noch zusätzlich 5 Gold. Dies führt zu dem Gesamtwert/-gewinn der Anleihe von 35 Gold.


  • Beispiel 4
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Der Kaufpreis beträgt 998 Gold. Jeden Monat bringt die Anleihe 80 Gold Zinsen, welche sich aus dem Wert 1.000 mal 0,08 berechnen. Nach 6 Monaten hat man 480 Gold durch Zinsen bekommen und da der Wert der Anleihe 1.000 Gold beträgt, bringt auch dieser Verkauf noch zusätzlich 2 Gold. Dies führt zu dem Gesamtwert/-gewinn der Anleihe von 482 Gold.



Anleihe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wort Anleihe stammt von dem früheren englischen Wort band, dass als eine Art Befestigungsmittel aufgenommen wird. Das Wort Bindung bedeutet, dass jemand daran "gebunden" ist, eine Verpflichtung zurückzuzahlen. [1]


Eine Anleihe ist ein finanzielles "Instrument". Es ist im Grunde ein Darlehen, welches sich der Anleiheschuldner/in (in diesem Falle ist es der Spiele-Entwickler, Reto-Moto) von dem/der Anleihegläubiger/in (in diesem Fall der Spieler) ausleiht. Die tatsächliche Bindung ist ein Objekt von beiden Parteien und von den zuständigen Regierungsgesetzen anerkannt, was beweist, dass der Anleihe-Emittent Geld an den Anleihegläubiger schuldet. In der realen Welt wird eine Bindung oft als eine Form der Währung, um dieses Objekt behandelt, egal ob es ein physisches Stück Papier oder ein elektronischer Datensatz in einer Datenbank ist, auf der Börse gehandelt wird oder wie eine Bank in an einer Institution eingelöst wird, die es anerkennt. Der wesentliche Unterschied zwischen einem einfachen Darlehen und einer Bindung, ist, dass die Bindung wird in der Regel eine feste Laufzeit besitzt (ohne vorzeitige Rückzahlungen oder Erweiterungen), der Zinssatz für die Anleihe wird vom Emittenten festgelegt, und oft erst am Ende der Laufzeit bezahlt, nicht wie während der Laufzeit, wie es bei Darlehen der Fall ist.

Ein Kriegs-Anleihe ist eine spezielle Art von Anleihen, die von den Regierungen mit dem Ziel der Finanzierung eines Krieges ausgestellt wird. Sie sind meist etwas eingeschränkt (sie können beispielsweise nicht gehandelt/übertragen werden), weil sie auch als eine Möglichkeit für die Regierung bieten, um die Inflation in Schach zu halten, während der Zustand instabil ist (Krieg bringt Unsicherheit).

Spielmechanisch betrachtet ist in Heroes & Generals die Anleihe gleichgestellt wie ein Artikel bzw. eine Waffe. Sobald es gekauft wurde, haben Sie es. Während der Laufzeit von 6 Monaten werden die Anleihen in einer Datenbank zu ihrem Konto/Account gespeichert, sodass Sie sich keine Sorgen über den Verlust machen müssen.


... bis hierhin übersetzt/bearbeitet ...



Verzinsung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Interest of 11%. 11% * 1000G = 110G/month

Geld ausleihen ist nicht umsonst (Spieler mit einer Haus-Hypothek werden es wissen), so dass der Anleihe-Emittent (in diesem Fall Reto-Moto) einen Preis für den Kredit zu zahlen hat. Der Preis wird Zins oder Gutschein genannt (in alten Tagen waren solche Papier-Gutscheine tatsächlich an den Anleihengläubiger gebunden und gegeben worden, mit diesen konnte er sie dann in einer Bank gegen Geld umtauschen).

Der Zins ist in der Regel über einen Prozentsatz des Darlehens mit festen Abständen (in unserem Fall eine Zahlung jeden Monat) festgelegt. Dieser Zins wird durch die Anleihe-Emittenten bezahlt, bis die Laufzeit abgelaufen ist.

Es entscheidet der Anleihe-Emittent, welchen Zinssatz er auf seine Anleihe zahlt. In der realen Welt gelten die Zinsen als Maß für das Risiko. Je höher die Zinsen desto höher das Risiko.

So werden beispielsweise dänische Staatsanleihen mit (ab Zeitpunkt des Schreibens) 1,64% Zinsen und einem geringen Risiko ausgezahlt - Dänemarks AAA Kredit-Rating (?) zeigt, dass es ein finanziell stabiles Land ist.

Im Gegensatz dazu bekam man auf spanische Staats-Anleihen (zum gleichen Zeitpunkt des Schreibens), einen Zinssatz von knapp 6% - auf den ersten Blick eine attraktive Perspektive für Investoren, dennoch gibt es ein erhebliches Risiko, dass die spanische Regierung nicht in der Lage war/ist, entweder den Anleihen-Wert oder die Zinsen zu zahlen - dies führt bei den Anlegern zu dem Spitznamen "Junk Bonds". Diese Hochzinsanleihen, wie sie genannt werden, bringen nur sehr erfahrenen Anlegern hohe Gewinne - wenn sie viel Glück haben.

... muss noch übersetzt werden ...

To highlight the risk, in the corporate world, companies which have the same credit ratings as those currently held by Greece, Portugal or Ireland will 53% of the time, default on a bond. This can result in a vicious cycle, as investors start to panic and demand increasingly higher rates of returns for lending money to the country. As rates go up and the government's debt increases so does the credit rating of the country decrease, which again leads to more investor panic... (For this reason, in the danish press, investors are often referred to as hysteriske kællinger (which translates to 'hysterical bitches')!)


Expiration[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

This bond expires in 6 months

When the bond expires (or matures as they say in the finance world), the bond issuer will pay back the loan to the bond holder. In Heroes & Generals this means you will get your gold back in 6 months.

The length of time until the bond expires (matures) can be anything. In real life the maturity is most often between 1 year and 30 years. In a game like H&G it is not practical to have maturity for that long (and who knows where the game will be in 30 years ;-) ), so we've decided that the first batch will have maturity of 6 months. (And in a game where a well planned war can last months of real time play, 6 months actually works out quite realistically as an "in game" mechanic.)

In real world markets, bonds with short maturity dates (1 year) are often used more as 'money market instruments' than actual bonds. This means they are used to 'correct' pricing and 'quality'. In H&G you cannot currently trade your War Bonds to other players (even though it may be interesting to be able to do that some time).

Additionally, some real world bonds grant the issuer the right to 'call'. This means that the lender can at any time choose to repay his loan. In the interests of simplicity, H&G does not have this option, so you will keep your War Bonds until the expiration date.


Nominal Value[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Bond's real value is 1000G

The value of the bond is called the Nominal Value or face value because it is the value actually written on the bond. This is the amount of money that the bond issuer will have to pay back to the bond holder when the bond expires. Our first series of War Bonds have a Nominal Value of 1000G. We might issue new bonds with different values in the future.

Sometimes the Nominal Value is set really high if the issuer only want heavy financial institutions to buy their bonds. Some old companies also practice this with their stock. Keeping few stock at a high price ensures that the buyers are somewhat serious.


Issue Price[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The bond can be bought for 955G

When the bond is first offered to buyers it might have a different price than the Nominal Value, this price is called the issue price. In our H&G example image to the left, the player pays 955G for the warbond.

The issue price is sometimes set lower than the nominal value in order to attract buyers. When the bond is traded on a stock exchange the issue price is variable. It becomes a measure of the risk involved in the bond. Low price means high risk. You can think of it as the bond holder's chance of getting his money back at expiration. If he wants his money before expiration he can sell to another buyer but at a discount.

Sometimes the issue price is higher than the nominal price. This might sound weird, but it reflects very secure investments and in this case the higher price reflects the compounded interest for the entire duration. The Danish state bond that expires in 2039 with the interest of 4,5% have an issue price of 142dkk for a bond with the nominal value of 100dkk. This again reflects that investors are very confident that the state of Denmark is able to repay it's debt. It is considered a 'safe haven' for investors to place their money while the rest of the global financial market is in turmoil.


References[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "The Origins of Various Economic-related Terms". Kimoon's World of Economics (http://cc.kangwon.ac.kr/~kimoon/). Retrieved 2012-09-19.